Wird freenet jetzt AOL 2.0?
Seit dem Wochenende ist es nun offiziell, die freenet AG will ihr DSL-Zugangsgeschäft verkaufen. Was allerdings keiner wusste: freenet will auch das Portalgeschäft veräußern, ähnlich wie es AOL schon getan hat. Aber wie will die freenet AG nun auch ohne Onlinegames, Geld und Sex Gewinne erzielen?
Auch das Portal-Geschäft soll verkauft werden
Die freenet AG will jetzt nicht nur das DSL-Zugangsgeschäft verkaufen, sondern auch das Portal-Geschäft. Zunächst sollen die beiden Geschäftseinheiten in eigenständige Tochtergesellschaften ausgegliedert und dann verkauft werden. Ähnliches hat auch schon AOL Deutschland gemacht. Freenet will sich danach auf die eigenen Internetdienste und vor allem auf die mobilen Dienste konzentrieren.
Gespräche mit 1&1 wohl gescheitert, jetzt ist Versatel dran
Des Weiteren hat freenet bekannt gegeben, dass die Verhandlungen mit der United Internet Gruppe (unter anderem 1&1) über den Verkauf der DSL-Sparte, wohl gescheitert sind. Der aussichtsreichste Kandidat ist jetzt Versatel. Versatel sieht das organische Wachstum im hart umkämpften DSL-Markt als zu teuer an und sieht in der Option, das DSL-Geschäft der freenet AG zu kaufen eine gute Möglichkeit schnell weiter zu wachsen.
Autor: Alfred
Geschrieben am: Montag, den 3. März 2008
