Visitenkarte war gestern
“Poken” ist der neue Trend beim Austausch von Kontaktdaten. Dabei handelt es sich um ein kleines Gadget, das auf einem Speicher Visitenkartendaten enthält. Sie sehen aus wie kleine bunte USB Sticks aus denen einen Hand hervorschaut. Diese dient dazu, dass beim aneinanderhalten von zwei Poken die Kontaktdaten per Funk übertragen werden.
Klein, bunt, handlich
Die Poken gibt es in unterschiedlichen Designs. Kleine Pandas, Aliens, Bienen, Frankenstein oder auch Elvis sind in Webshops wie beispielsweise Poken-kaufen.de weltweit erhältlich. Die Hand, die bei jedem Poken zu sehen ist, kann herausgezogen werden und fördert einen USB Stecker zutage. Dieser wird in den Computer gesteckt zur Aktualisierung der Kontaktdaten und zum Übertragen der gesammelten Kontakte. Insgesamt kann der Poken bis zu 64 Kontakte speichern. Eine Exportfunktion ermöglicht auch eine Übertragung der Daten an Outlook.
Wie funktioniert es?
Auf douyoupoken.de wird zunächst der eigene Poken registriert. Danach können bis zu fünf verschiedene Identitäten angelegt werden. Zunächst geht es um die normalen Kontaktdaten, die auch auf einer Visitenkarte zu finden wären. Zusätzlich erlaubt ein Poken aber noch das Hinzufügen von “Social Network” Profilen wie StudiVZ, myspace, Facebook oder twitter. Auch Instant Messenger Kontaktdaten können gespeichert werden. Beim Datenaustausch von Poken zu Poken kann dann durch Drücken der kleinen Hand zwischen den unterschiedlichen Identitäten gewechselt werden. Je nachdem wie viel von sich man dem anderen gegenüber Preis geben möchte.
So können die kleinen Gadgets als Visitenkarten Ersatz genutzt werden aber auch, um in der “realen Welt” sein “virtuelles Ich” mit anderen zu teilen.
Autor: Alfred
Geschrieben am: Donnerstag, den 28. Mai 2009
