Breitband Ausbau schafft Arbeitsplätze
Der Breitbandausbau in Deutschland ist momentan ein immer wiederkehrendes Thema in der Öffentlichkeit. Eine aktuelle Studie von der Columbia Business School (USA) die jetzt vorgestellt wurde, zeigt, dass es bei der Verbreitung des schnellen Internets nicht nur um den Zugang zum Informationsnetz geht. Es gibt noch viele weitere Punkte, die durch die Verbesserung der DSL Infrastruktur betroffen sind.
Viele Branchen profitieren
Zum einen schafft der Ausbau neue Arbeitsplätze. Experten rechnen bis zum Jahr 2020 mit etwa 960 000 neu geschaffenen Arbeitsstellen im Zuge des Breitbandausbaus. Davon entstehen 400 000 bereits bis 2014. Das ist die erste Phase des von der Bundesregierung angestrebten DSL-Plans. Bis zu diesem Jahr sollen Haushalte über eine Zugangsgeschwindigkeit von bis zu 50 MBit/s verfügen. Zum anderen profitieren viele Branchen vom schnellen Netz.
Produktivität verbessern
Dazu gehört nicht nur die Elektrotechnik oder die Bau- und Telekommunikationsbranche, die maßgeblich am Ausbau beteiligt ist. Sondern auch Gesundheits- oder Finanzdienstleister. Durch eine bessere Vernetzung kann die Produktivität gesteigert werden und dadurch auch die Anzahl der Beschäftigten ansteigen. Dieter Schweer, Mitglied der BDI Hauptgeschäftsführung sagte dazu:
“Als wissensbasierte Gesellschaft wird Deutschland im besonderen Maße von einer hochentwickelten Breitbandinfrastruktur profitieren.”
Die vorgelegte Studie rechnet daher auch mit einem Anstieg des Bruttoinlandproduktes um 0,6 Prozent jährlich durch den DSL Ausbau.
Autor: Alfred
Geschrieben am: Mittwoch, den 17. Juni 2009
