Vodafone testet Funkinternet
Bereits am Montag haben die Landesanstalt für Kommunikation in Baden-Württemberg und der DSL-und Mobilfunkprovider Vodafone im Bundesland Baden-Württemberg ein Modellprojekt gestartet, dass das Surfen über Rundfunk-Frequenzen im ländlichen Raum testen soll. Durch die freigewordenen Frequenzen haben auch Gegenden die Möglichkeit ein breitbandiges Internet zu nutzen, in denen der Kabelausbau bisher nicht oder nur teilweise realisiert wurde.
Einjähriger Testbetrieb
Da es über das Surfen über Funk bisher noch keine ausreichenden Erkenntnisse gibt, nehmen nun 100 Test-Haushalte an dem Pilotprojekt teil. Sie werden kostenlos mit den nötigen Endgeräten versorgt und nutzen ein Jahr lang die Funkfrequenzen, um im Internet zu surfen. Gebühren fallen für die Haushalte und Unternehmen dabei nicht an. Sie können dann von Geschwindigkeiten bis zu 7,2 MBit/s im Downstream und bis zu 1,4 MBit/s im Upstream profitieren.
Zuverlässigkeit des Funkinternets prüfen
Der Testbetrieb soll unter anderem Erkenntnisse bringen, in weit die Funkfrequenzen andere Dienste, die über Funk funktionieren, stören. Vor allem den DVB-T Fernsehempfang sehen Kritiker als gefährdet. Außerdem wird das Funkinternet in einer eher hügeligen Gegend getestet, um herauszufinden inwieweit die Topographie Auswirkungen auf den Empfang und die Verbindungsgeschwindigkeit hat.
Autor: Alfred
Geschrieben am: Dienstag, den 30. Juni 2009
