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Mehr Jugendschutz im Internet

Der Jahresbericht der Zentralstelle der Länder für Jugendschutz im Internet fällt beunruhigend aus. Demnach sollen die Vorfälle der Verstöße gegen den Jugendschutz im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent zugenommen haben. Die Initiative warnt daher weiter vor den Gefahren für Kinder und Jugendliche.

Inhalte illegal

Insbesondere soziale Netzwerke und Videoplattformen seien besonders risikobehaftet, in diesen sind Kinder und Jugendliche sexueller Belästigung ausgesetzt. Die frei zugänglichen Netzwerke sind kaum flächendeckend überwachbar und bieten Opfern wie Tätern gleichermaßen leichten Zugang zum Internet. Des weiteren sind noch immer pornografische Seiten frei zugänglich, die wie die rechtsradikalen Seiten ohnehin streitbar bleiben. Bei den registrierten Fällen waren es 58 Prozent pornografischer Seiten, die entgegen der Vorschriften für die jungen Personengruppen zugänglich waren, darüber hinaus 15 Prozent mit rechtsradikalen Inhalten.

Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit

Die Initiative fordert nun Unternehmen und Internetanbieter erneut auf, Kinder und Jugendliche besser zu schützen und insbesondere Musik- und Videoseiten strenger zu überwachen, auf denen Gewalt- und Neonazi-Filme in hohem Maß in Umlauf sind. Die Untersuchung, bei der über 6.000 Webseiten kontrolliert wurden, zeigt deutlich den Bedarf an erhöhter Aufmerksamkeit im Netz. Daher sind Nutzer, aber auch Eltern und Seitenbetreiber dazu angehalten, Verstöße zu melden. Ebenso können Schulen und Bildungseinrichtungen mit Zusatzunterricht und Sonderschulungen für das Internet auf mögliche Gefahren hinweisen und Regeln zur Vermeidung und richtigen Anwendung vermitteln.


Autor: Alfred
Geschrieben am: Dienstag, den 25. August 2009

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