Google bleibt in China
Nachdem Googles Drohung, China zu verlassen nicht fruchtete und sich auch das amerikanische Aussenministerium in den Streit um Meinungsfreiheit, Zensur und Hackerangriffe einmischte, erklärte Google-CEO Eric Schmidt, der Suchmaschinen-Riese werde sich nicht komplett aus dem chinesischen Markt zurückziehen.
Schmidt sagte, es gebe zahlreiche weitere Geschäftsmöglichkeiten im Land der aufgehenden Sonne, mit denen man erfolgreich werden wolle. Google hätte nichts dagegen, in China weiterhin gute Geschäfte zu machen, lediglich die Internetzensur wäre dem Unternehmen ein Dorn im Auge.
Politische Spannungen zwischen den USA und China
Unterdessen kritisierte ein chinesischer Regierungssprecher die Äußerungen von Hillary Clinton, in denen sie forderte, dass Staaten oder Einzelpersonen, die sich an Cyber-Attacken beteiligen, die Konsequenzen tragen und international verurteilt werden müssten. Der Sprecher betonte, dass die USA unter dem Deckmantel der Freiheit im Internet keine ungerechtfertigten Anschuldigungen gegen China erheben sollten, dies würde das chinesisch-amerikanische Verhältnis negativ beeinträchtigen. China behandele das Internet nach seinen eigenen Gesetzen, wie jede andere Nation auch.
Autor: Alfred
Geschrieben am: Freitag, den 22. Januar 2010
