Android NKD unterstützt OpenGL ES 2.0
Der Grafikkartenstandard Open GL ES 2.0 wird von Googles neuer Version Android Native Development Kit (NKD) unterstützt. Nun ist es Entwicklern möglich zum Beispiel 3-D-Spiele für Android-Geräte zu entwickeln, da sie Vertex- und Fragment-Shader mit der OpenGL Shading Language (GLSL) zu verwenden. Damit die Bibliotheken des Grafikstandards funktionieren, müssen die Geräte mindestens über das Android-Betriebssystem mit der Version 2.0 ausgestattet sein. Am aktuellsten ist zur Zeit das Release der Plattform Android 2.1.
In der Regel laufen die Android-Apps innerhalb Googles Java Virtual Mashine Dalvik. Doch im Juni des vergangenen Jahres hatte das Unternehmen das Android NDK vorgestellt. Vergleichbar ist dieser mit dem normalen Android Software Development Kit (SDK). Mit Hilfe von dessen Tools und Build-Dateien können Android-Entwickler Teile ihrer Anwendungen in nativen Codesprachen wie C und C++ schreiben. Jedoch funktioniert das NKD nur in Verbindung mit dem Android SDK.
Die neue Version wurde mit dem Anhängsel „r3“ versehen sind beinhaltet neu kompilierte Binärdateien, die GCC 4.4.0. Dadurch sollen die Binarys kompakter und effizienter sein als die, die mit der Vorgängerversion 4.2.1 erzeugt wurden. Doch diese sind auch weiterhin in der neuen Version enthalten, da es möglich ist, dass GCC 4.4.0 gewissen Template-Deklarationen nicht kompiliert, da diese rigider als die Vorgänger vorgeht.
„Revision 3“
Die neue Versionierung „r3“ könnte für Irritation sorgen. Diese steht für „Revision 3“. Verdeutlicht werden soll damit, dass das NKD mit verschiedenen Android-Versionen funktioniert. Die älteren Versionen des NKD waren mit der Android-Versionierung konform, obwohl auch diese schon verschiedene Android-Versionen unterstützten.
Autor: Alfred
Geschrieben am: Dienstag, den 9. März 2010
