Versatel blickt zuversichtlich in die Zukunft
Für den bundesweit aktiven Internetanbieter Versatel haben sich die jahrelangen Investitionen in den Ausbau eines eigenen Glasfasernetzes ausgezahlt. Die Vermietung der eigenen Netzinfrastruktur an andere Unternehmen spült dem Internetanbieter viel zusätzliches Geld in die Kassen. Alain Bendle, der Chef des Unternehmens, erklärte bereits im vergangenen November, dass die Bereitstellung des eigenen Netzes in der Zukunft noch stärker zum Kerngeschäft des Unternehmens gehören soll. In den vergangenen drei Jahren wuchs das bundesweite Glasfasernetz auf über 40 000 Kilometer an.
Weiterer Ausbau des Netzes
Nach eigenen Angaben wurde das Netz alleine seit 2007 um 2000 Kilometer erweitert. Damit sind sie einer der größten Netzbetreiber in der Bundesrepublik. Der Operative Leiter bei Versatel, Joachim Bellinghoven, verdeutlichte, dass sie sich angesichts der künftigen Entwicklungen im Breitbandsektor, aufgrund ihres leistungsfähigen Glasfasernetzes, in einer hervorragenden Ausgangsposition befinden. Gut gerüstet sieht sich das Unternehmen mit ihrer Infrastruktur ebenfalls auch für die Herausforderungen der Post-DSL-Ära. Diese sei durch einen immer höheren Breitbandbedarf gekennzeichnet. Auch im mobilen Internet sieht Versatel Wachstumsimpulse, da es immer mehr Traffic beanspruche. In den kommenden Jahren würde es außerdem verstärkt zu FTTx-Kooperationen kommen. Hiervon könnten sie als Anbieter eines schnellen Glasfasernetzes profitieren.
Ausbau nicht ganz alleine
Doch Versatel hat sein Netz nicht ganz alleine aufgebaut und verdichtet. Auch durch die Übernahme von regionalen Carrieren wie beispielsweise BreisNet im April 2009, wurde das Netz erweitert. Doch auch hierüber hinaus wurden zusätzliche Reserven innerhalb des bundesweiten Glasfaser-Backbones geschaffen. Auch die Erschließung von weiteren Hautpverteilern kam hinzu, damit Kunden auch über die letzte Meile hinaus angeschlossen werden konnten.
Autor: Alfred
Geschrieben am: Freitag, den 26. März 2010
