Alfred's DSL Blog - News rund um DSL

Neues aus dem Obstkorb

Nach Einführung des iPhone 4, gibt es nun wieder etwas Neues, wenn auch nicht so Spektakuläres aus dem Hause Apple. Im Vergleich zu sonstigen Markteinführungen des Unternehmens, kam dieses, namentlich das neue Magic Trackpad von Apple, recht leise daher. Wahrscheinlich auch deswegen, weil es sich dabei gar nicht um etwas wirklich Neues handelt.

Wer zaubert denn da?

Das magische Trackpad, das die Maus ersetzen soll, erscheint im appletypischen puristischen Design. Flach, silbrig, ohne irgendwelchen Schnickschnack liegt es wie ein glänzender Notizblock neben der Tastatur von Desktop Computern. Die viel gerühmte intuitive Bedienführung, derer sich auch schon iPod, iPhone und iPad bedienen, soll nun auch für dieses Trackpad gelten. Scrollen mit zwei Fingern, verschieben mit drei, wer vier Finger einsetzt kann auch die Anwendungsfenster wechseln. Für diejenigen die nicht mit den Apple-Geräten vertraut sind, scheint sich dahinter fast die Notwendigkeit zu verbergen, eine neue Gebärdensprache zu lernen.

Altes nochmal neu erfunden

Die Bedienung ist einfach und sie funktioniert auch ohne langwieriges Studieren einer Gebrauchsanleitung – eben tatsächlich intuitiv. Jedoch bleibt sie Typsache. Das Trackpad ist nämlich im Grunde überhaupt nichts Neues, unter dem Namen Touchpad ist es schon seit etlichen Jahren Standardkomponente eines jeden Notebooks. Zwar sind einige Funktionen und auch die Bedienweise nur beim Apple-Pad zu haben, jedoch mag nicht jeder das flachhändige Navigieren und das Klicken ohne Klick.

Vielleicht doch nur Spielerei

In Tests beklagen die Anwender, dass die Benutzung für feinpixelige Grafikanwendungen oder auch zum Spielen nicht genau genug möglich ist. Außerdem ist das Magic Trackpad für Ergonomiefans eher ein Albtraum. Denn statt flach auf dem Tisch zu liegen, ragt es in einem flachen Winkel nach oben, so dass man seine Hand leicht angezogen darauf ablegen muss. Betrieben wird das Gerät mit Batterien der Größe AA und die Verbindung zum Mac stellt es per Bluetooth, bei ganzen zehn Metern Reichweite, her. Die Computer von Apple werden allerdings noch nicht mit dem Trackpad sondern mit der guten alten Maus ausgeliefert.

Kein Aussterben der Maus in Sicht

Eine Ablösung der Maus droht durch das Trackpad aber wohl kaum. Vielmehr handelt es sich um ein spielerisches Designobjekt und ein Gimmick für all Diejenigen, die die Bedienweise ihrer anderen Apple-Geräte schätzen und lieben. Für den Hobbysurfer und Nutzer eine schöne Sache und ein weiterer Anhaltspunkt für den andauernden Innovationswillen des Unternehmens.


Autor: Alfred
Geschrieben am: Mittwoch, den 28. Juli 2010

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