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Duell im Silicon Valley: Apple vs. Google

Es waren einmal zwei Riesen, die friedlich im selben sonnigen Tal im schönen Kalifornien lebten. Die beiden Giganten mit den Namen “Apple” und “Google” hatten beide ihr gutes Auskommen, da sie sich in unterschiedlichen Gebieten betätigten. Doch irgendwann fingen die beiden Freunde an, einander zu beäugen. Und wie Giganten nun einmal sind, wollte jeder den anderen übertrumpfen. Damit war die Freundschaft bald dahin und im einst so friedlichen Silicon Valley zog ein eisiger Wind auf.

Apple und Google als zwei der größten Internetunternehmen waren bis vor wenigen Jahren in unterschiedlichen Bereichen tätig und pflegten einen angeregten und angeregenden Kontakt. So war beispielsweise Eric Schmidt, der Chef von Google, bis zum Jahr 2009 Mitglied im Verwaltungsrat von Apple.

Aus Zusammenarbeit wurde Konkurrenz

Doch seit Google nicht mehr nur Suchmaschinenanbieter ist, sondern auch als Entwickler von Betriebssystem für internetfähige Smartphones, für Tablet-Computer und neuerdings auch für Notebooks agiert, wurde aus dem produktiven Nebeneinander zunehmend Konkurrenz. Eric Schmidt hat das Unternehmen verlassen und die Übernahme der Mobilfunksparte von Motorola durch Google nun ist ein weiterer Schritt der Positionierung der beiden Internetgiganten.

Unternehmenswechsel von Eric Schmidt und Andy Rubin

Die zunehmenden Überschneidungen der Produktpalette der beiden Unternehmen hatten Schmidt zu diesem Schritt bewogen. So waren etwa die Wirkungsbereiche von Googles Internetbrowser “Chrome” aber auch des von dem Unternehmen 2005 übernommenen Betriebssystems “Android” nicht mehr klar von der Produktpalette von Apple zu trennen. Nach Meinung von Branchenkennern war die Übernahme von Android, das von dem ehemaligen Microsoft-Mitarbeiter Andy Rubin mitentwickelt wurde, der Beginn des Konkurrenzverhältnisses.

Gegensätzliche Philosophien bei Android und Apple

Denn Rubin wechselte mit seinem gesamten Wissen von Microsoft zu Google. Im Gegensatz zum Geiste vom Hersteller Apple, der seine Entwicklungen hütet, sorgte Rubin dafür, dass Android als ehemalige Open-Source-Software weiterhin von freien Programmierern unternehmensunabhängig weiterentwickelt werden kann. Damit positionierte sich Rubin deutlich gegen das Unternehmen Apple, das in der selben Zeit, nämlich Anfang 2007, sein erstes iPhone vorstellte.

Innovator Apple und Konkurrent Google

Dennoch lobte Rubin das iPhone. Die bedeutende Entwicklung auf dem Mobilfunkmarkt zog weitere Veränderungen in der Branche nach sich. So folgte die Kooperation von Microsoft und Nokia und auch technisch wurde das iPhone mit seinem Touchscreen zum Vorbild für die gesamte Mobilfunkbranche. Doch aufgrund der jüngsten Entwicklung muss sich Apple seinen prominenten Platz nun mit seinem größten Konkurrenten namens “Google” teilen.


Autor: Alfred
Geschrieben am: Dienstag, den 16. August 2011

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