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Internet Flatrate
Jeder dürfte den Begriff Internet Flatrate schon einmal gehört haben. Einige wissen aber vielleicht nicht ganz so genau, was eine Internet Flat denn nun eigentlich ist. Daher wollen wir uns hier mit den Internet Flatrates näher beschäftigen.
Was ist eine Internet Flatrate?
Aber was genau ist denn nun eine Internet Flatrate? Bei einer Internet Flat handelt es sich um eine festgelegte Pauschale, die monatlich an den Provider gezahlt wird. Eine Erhöhung findet nicht statt, wenn man nicht gerade vertragsbrüchig wird und die falschen Internetseiten besucht. Daher ist es egal, wenn Sie in ungewöhnlichem Maße viel im Internet surfen. Denn das Entgelt, dass bei einer Internet Flatrate am Ende bezahlt wird, ist immer gleich.
Es war auch mal anders
Das war nicht immer so: Denn bevor es die Internet Flat gab, war es üblich mit zwei anderen Varianten abzurechnen.
Dies war zum Einen der Zeittarif. Bei diesem wird für die Zeit bezahlt, die man im Internet verbringt. Der Tarif ist allerdings veraltet und stammt noch aus der Zeit, als ISDN und das 56k-Modem als das höchste der Gefühle galten. Damals machte der Tarif auch noch Sinn, da wegen der niedrigen Verbindungsgeschwindigkeit längere Internetbesuche sowieso nicht die Regel waren. Außerdem konnten beim Zeittarif sehr leicht unbeabsichtigte Mehrkosten entstehen.
Dann gab und gibt es den Volumentarif. Bei diesem bezahlt man im Vorfeld ein bestimmtes Datenvolumen, dass man down- und uploaden kann. Dies ist ebenfalls nicht ratsam, da die übertragenen Mengen unverhältnismäßig sind. Schon beim Öffnen einer Internetseite kommt es zur Übertragung von Daten. Teilweise sind dies mehrere MB. Daher können auch hier sehr leicht Nebenkosten entstehen.
Nicht hereinlegen lassen
Bei einer Internet Flatrate muss man außerdem immer darauf achten, dass es sich nicht doch um einen getarnten Volumentarif handelt. Diese werden meistens mit dem Wort Internet Flat angepriesen, weil man bei ihnen auch einen Festbetrag zahlt.
Der Unterschied ist eben, dass dieser sich sehr schnell erhöhen kann. Einige Anbieter versuchen so noch etwas Geld mit den Volumentarifen zu verdienen. Beide, Volumentarif und Zeittarif haben zur Zeit ihrer Einführung noch Sinn gemacht. Aber inzwischen sind die billigsten Internet Flat genauso billig wie ein Volumentarif. Es ist daher keine besonders kluge Entscheidung, sich nicht für die Flatrate zu entscheiden.
Auf das Angebot achten
Nicht jede Flatrate ist unbedingt das, was sie verspricht. So können einige Anbieter Klauseln in die Verträge mit einbauen, die dem Kunden so nicht auffallen. Der fettgedruckte Angebotspreis ist meistens nicht alles.
Daher ist es gut, sich nicht nur bei den Anbietern selbst über deren Angebote zu informieren. Man sollte sich auch auf unabhängigen Verbraucherseiten informieren. Meist bieten diese dann auch einen DSL Rechner an. Mit dessen Hilfe, ist es möglich, die Preise objektiv und unbeeinflusst zu vergleichen.
Bei diesen Rechnern reichen zumeist Angaben zu Surfverhalten und der gewünschten Geschwindigkeit. Man verrät also nichts Wichtiges über sich selbst. Dann sucht der DSL-Tarif-Rechner die passende Flatrate aus einer Datenbank mit allen Anbietern heraus. Die Ergebnisse werden pro Angebot in einer einzelnen Zeile dargestellt, man läuft also nicht Gefahr, etwas zu übersehen.
