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Internetanschluss: Welche Alternativen gibt es?

Die DSL Technik hat Konkurrenz bekommen: vom Kabelnetz. Kabel Deutschland und andere Betreiber in der Branche rüsten ihre Netze um, damit in Zukunft außer den Fernseh- und Radiosignalen auch die Telefon- und Internetdaten ungehindert fließen können.

In diesem Fall wäre kein Festnetzbetreiber mehr nötig. Die Kabelbetreiber haben den Vorteil, dass die Infrastruktur schon größtenteils vorhanden ist, bedenkt man die Anzahl der Kabelfernsehen guckenden Menschen.
Und selbst diejenigen, die heute mit Satellitenschüssel gucken, hatten früher einen Kabelanschluss, der dann jedoch abgeklemmt worden ist. Bevor jedoch die Kabelanschlussinhaber surfen und telefonieren können, muss das Kabelnetz von den Betreibern erst noch rückkanalfähig gemacht werden. Ansonsten wäre das Antworten bei Telefonieren oder das Beantworten von Emails nicht möglich.

Wer einen Internetanschluss hat, muss auch Daten an den Server schicken können, ob er nun will oder nicht.
Wer sich für das Internet und Telefonieren über Kabelanschluss interessiert, muss sich im Vorfeld darüber erkundigen, ob für seine Adresse dieser Service zur Verfügung steht. Theoretisch liegt ja überall Kabel aus. Es ist nur die Frage, ob das Kabel bei Ihnen schon für die Benutzung von Internet und Telefon entsprechend modernisiert worden ist.

Die Tarife von DSL und Kabel sind nicht ganz einfach miteinander zu vergleichen, weil die Anbieter regelmäßig die Tarife ändern und noch dazu mit Lockangeboten werben. So wird beispielsweise das eine Mal mit entfallenden Anschlussgebühren und kostenloser Installation vor Ort geworben, während das andere Mal die Hardware umsonst zu haben ist. Wer also mit ein bisschen Glück im richtigen Moment zuschlägt, kann einige Euro sparen.

Auf jeden Fall sollte man auch so nebensächlich erscheinende Konditionen wie Vertragslaufzeiten, Kündigungsfristen usw. vergleichen.
Die noch recht junge Technik des Fernsehempfangs über den Internetanschluss hat jedoch noch mit Kinderkrankheiten zu kämpfen. So dauert das Wechseln von einem zum nächsten Programm mehrere Sekunden und statt ein Programm gezielt anwählen zu können muss man es umständlich über sämtliche anderen Programme heranskipen. Wirklich gut sind Kabel und DSL nur in ihrem jeweiligen Stammgebiet.

Während DSL also Schwächen in der Fernsehübertragung zeigt, ist es beim Kabel das Internet, was nicht so recht funktionieren will. Aber mit der Zeit sollten beide das Problem in den Griff bekommen.
Kabel Deutschland baut seit Ende 2005 sein Netz für den Internet- und Telefondienst um. Ausgehend von Norddeutschland werden jetzt immer mehr Gebiete im Süden der Republik für diese Technik erschlossen. Wer über Kabel kein Fernsehen empfangen will, wird dazu auch nicht gezwungen. Es ist also kein Problem, über Kabel Internet und Telefon zu beziehen, weiterhin aber über die Satschüssel Fernsehen zu gucken.