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Mobiles Internet

Dass man mit einem PC von zu Hause oder der Arbeit aus ins Internet gehen kann, ist jedem bekannt. Mobiles Internet bezeichnet den Versuch, diesen Zugang zum weltweiten Netz auch für mobile, browserfähige Endgeräte, wie Handys und PDA’s zugänglich zu machen.

Die Technik für das mobil zugängliche Internet ist mit dem Fortschritt und der Entwicklung von Hardware und Software verbunden. Für die Verbraucher ist es bereits seit dem Jahre 2001 möglich, mit dem Handy auf bestimmte Internetseiten zugreifen zu können. Fakt ist aber, dass die Zahlen der Nutzer nicht in dem Umfang gestiegen sind, wie bei der herkömmlichen Internetnutzung, was an mehreren Faktoren liegt:

  • Der Preis des Datentransfers auf ein mobiles Handy wurde von den meisten Verbrauchern als zu hoch empfunden, obwohl die Preisentwicklung mittlerweile auch deutlich nach unten gegangen ist.
  • Die Beschaffenheit der mobilen Endgeräte stellt auch ein Problem dar. Die meisten Handys haben relativ kleine Displays und eine kleine Tastatur, die es dem Verbraucher nicht ermöglicht, auf normalen Internetseiten zu navigieren. Deshalb müssen die Internetseiten im WAP-Standard eingerichtet sein, damit sie für Handys auch vernünftig zu handhaben sind. Allerdings wird der sog. Rich Content gängigen Browsern vorbehalten, da dafür eine wesentliche schnellere Internetverbindung benötigt wird.
  • Je nach Modell und Hersteller muss der Verbraucher oder der Verkäufer mehr oder weniger umfangreiche Einstellungen vornehmen, damit der Internetzugang auf dem Handy seiner Wahl auch funktionsfähig eingerichtet werden kann.
  • Und bei den meisten Endgeräten ist für den Nutzer nicht einsehbar, wie viele Megabyte er für das Laden einer Internetseite verbraucht, und damit hat er keine volle Kontrolle über die dabei entstehenden Kosten, denn die meisten Tarife für die mobile Internetnutzung werden nach Volumen abgerechnet.

So war es bis heute. Mittlerweile haben viele Mobilfunk-Anbieter auch Flatrates zum monatlichen Festpreis im Angebot, mit denen man auch unterwegs und auf Reisen immer mobil bleiben kann und Zugang zum Netz hat. Viele Hersteller bieten Mobilfunkgeräte an, die ein großes Display und eine ebenso große Tastatur zum Ausklappen haben, speziell für Kunden, die auf mobile Erreichbarkeit, auch im Netz, Wert legen.

Generell lässt sich festhalten, dass man als Verbraucher heutzutage vier verschiedene Möglichkeiten hat, mobiles Internet zu nutzen. Neben der WAP-Variante, die bereits angesprochen wurde, gibt es noch drei weitere Möglichkeiten.

Smartphones

Eine Möglichkeit sind die sog. Smartphones. Dabei kommen Endgeräte zum Einsatz, die einen Internet Browser integriert haben, und mittels UMTS und GPRS Verbindung zum Internet aufnehmen können. Die Geschwindigkeit ist zwar nur mit einer UMTS-Verbindung besser als die Nutzung von WAP, aber die Inhalte, die betrachtet und runtergeladen werden können, sind bereits umfangreicher.

W-LAN

Die klassische Alternative zu einem Home PC mit Internetanschluss ist natürlich W-LAN. Allerdings ist diese Technik auch nur für Laptops wirklich geeignet, und man braucht unbedingt einen sog. Hot Spot in der Nähe, der einem den Internetzugang ermöglicht. Wenn man den Einzugsbereich des Hot Spots jedoch verlässt, kann man auch keine Verbindung mehr herstellen.

Datenkarten – UMTS / HSDPA

Die vierte und letzte Option, mobiles Internet nutzen zu können, sind Datenkarten, bzw. mobile connect cards. Diese werden in die mobilen Endgeräte eingesteckt, und zügig wird dann dementsprechend eine Verbindung hergestellt. Die Verbindung kommt über die relativ schnelle Übertragungstechnik mittels UMTS zustande, wobei größere Datenpakete noch besser mit der HSDPA-Technik übertragen werden können, die auf der UMTS-Technik aufbaut. Allerdings sind auch hier die Nutzungsentgelte immer noch teurer als bei einem festen Anschluss. Der Vorteil ist, dass HSDPA bundesweit zu empfangen ist, nicht nur in den Ballungsgebieten, sondern mittlerweile nahezu flächendeckend, und somit von jedem genutzt werden kann. Und das auch in Gebieten, in denen beispielsweise kein festes DSL verfügbar ist.

Es gibt also mehrere Möglichkeiten mobiles Internet zu nutzen. Daraus resultiert leider auch ein Tarif-Dschungel, in dem alle Mobilfunk-Anbieter natürlich versuchen, Kunden mit offensichtlich günstigen Angeboten zu locken.

Ein Vergleich und vor allem ein Blick auf das Kleingedruckte sind immens wichtig. Die günstigsten Versprechen nützen nichts, wenn man sich am Ende für einen relativ langen Zeitraum, an den für einen selbst ungünstigen Tarif, gebunden hat.

Aber wer sich gut informiert, und vor allem seine Surfgewohnheiten und Bedürfnisse gut kennt, für den steht die Welt des mobilen Internet weit offen.