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VDSL: Surfen Sie in Höchstgeschwindigkeit

Bis vor kurzem hätte niemand daran gedacht, dass heutzutage ein so großer Bedarf an Geschwindigkeit existieren würde. Denn vor einigen Jahren noch, als DSL gerade mehr oder weniger in den Startlöchern stand, waren sich die Experten sicher, niemand würde jemals mehr als 768 kBit/s als Geschwindigkeit brauchen.

Heute weiß jeder, dass dem nicht so ist. Denn die heutigen Anwendungen, die man beim Internetbesuch benutzt, sind viel komplizierter als damals. Und so wachsen auch die Anforderungen des Nutzers an das Medium. Denn Internetseiten sind nicht mehr länger starr und unbeweglich.
Man spricht inzwischen schon von Web 2.0. Das liegt daran, dass der Webspace heutzutage mit viel komplizierteren und damit datenaufwändigeren Inhalten gefüllt wird. Die Einbindung des Nutzers, die vor 3 bis 4 Jahren noch minimal war, wächst sehr schnell ins unendliche. Diese immer größer werdende Integration des Nutzers lässt Dinge entstehen, die man kaum erahnen kann.

Dank Anwendungen wie Flash oder Tauschbörsen für Videos und Musik braucht man immer schnellere und fähigere Verbindungen.
Denn hat man einen schwachen Internetzugang, kann der Webbesuch zur Qual werden. Die meisten Seiten nehmen auf schwache Verbindungen keine Rücksicht mehr, es werden alle Inhalte eingebaut, die das Internet heute so erlebenswert machen. Auch DSL 1.000 und DSL 2.000 scheinen nicht mehr auszureichen. Zumindest nicht für den Nutzer, der auch Dinge herunterladen möchte.
Deshalb ist DSL 6.000 auch mittlerweile der deutsche Verbindungsstandard. Die meisten Deutschen haben daher diesen Anschluss. Dabei handelt es sich um einen Allround-Anschluss, mit dem man ohne Geschwindigkeit die meisten aller gängigen Anwendungen im Internet ausführen kann.
Da aber auch hier bereits Defizite auftreten, gibt es bereits DSL 16000. Diese nächsthöhere Stufe auf der DSL-Evolutionsleiter ist quasi das momentane Optimum.

Denn hier lassen sich ohne Probleme wirklich alle gängigen Anwendungen genießen. Auch HDTV ist möglich und sehr große Downloads ebenso. Natürlich kann man auch problemlos über das Internet telefonieren.
Darüber hinaus ist ab DSL 16000 Triple-Play möglich. Aber selbst das wird nicht für immer ausreichen. Denn es kommen immer wieder neue Videostandards heraus, so dass bei HD noch lange nicht Schluss sein wird. Außerdem gibt es viele, die des Berufs wegen auf die Internetverbindung angewiesen sind. Hierzu gehören natürlich gerade auch die Werbeagenturen. Diese müssen mitunter gigantische Mengen an Bild- und Videomaterial verschicken. Mit der Zeit wird dies auch in anderen Branchen gang und gebe sein.

Im Big Business trifft man sich längst nicht mehr immer persöhnlich, sondern macht Videokonferenzen über das Internet. Dies ist ebenfalls sehr datenaufwändig. So wird es auch in diesen Sektoren und vielen anderen bald neue Entwicklungen geben, die für noch mehr Datenmengen sorgen.

Aus diesem Grund ist es ratsam, sich bereits jetzt mit VDSL zu befassen. VDSL steht für „Very High Speed Digital Subscriber Line“, was so viel wie „Hochgeschwindigkeitsteilnehmeranschlussleitung“ bedeutet. Und VDSL ist wirklich sehr, sehr schnell. Datenübertragungsraten zwischen 250.000 und 500.000 kBit/s beweisen dies. Dies ist ein großer Unterschied zum gängigen DSL 6.000, bei dem die Übertragungsrate bei 6.000 kBit/s liegt. Die hohen Übertragungsraten bei VDSL kommen dadurch zustande, dass hierbei nicht die üblichen Telefonleitungen verwendet werden, sondern Glasfaserkabel.
Da diese Leitungen wesentlich bessere und stabilere Verbindungen liefern, ist es wahrscheinlich, dass die alten Telefonleitungen irgendwann durch die VDSL Kabel ersetzt werden.

Leider ist dies bisher nur in kleinen Teilen Deutschlands wirklich geschehen. So zum Beispiel in den neuen Bundesländern. Dort wurden gleich nach der Wiedervereinigung Glasfaserkabel verlegt. In den anderen Regionen zieht man nun nach. VDSL gibt es bis jetzt nur in 27 Städten. Anbieter wie T-Online arbeiten aber zum Glück daran, dass möglichst schnell für jeden Haushalt die Möglichkeit eines VDSL – Anschlusses besteht.